Braunschweiger Gemeinde bezieht renoviertes Gotteshaus

Am 3. Juni 2012 war es nun soweit! Nachdem am Vortag der Auszugs-Gottesdienst in der Goslarschen Straße gefeiert worden war, erfolgte nun der Einzugs-Gottesdienst in der Körnerstraße.

Dieser Einzug begann um 10.00 Uhr mit einem Festgottesdienst, den Apostel Achim Burchard hielt. Zu diesem Gottesdienst waren 308 Teilnehmer gekommen, damit war die Kapazität der neuen Räume ausgeschöpft.

An der Tür zu unserer Kirche wurden die Geschwister von unseren Kindern begrüßt und jeder Gottesdienstteilnehmer bekam einen Flyer mit den „drei Kirchen“, der Kirche Goslarsche Straße, wie wir sie verlassen haben, der Kirche Körnerstraße, wie sie war und der Kirche Körnerstraße, wie sie heute ist. In der Mitte ein Herz, es symbolisiert den Lebensmittelpunkt und die Liebe, die uns Gott schenkt.

Dem Gottesdienst legte der Apostel das Bibelwort 1. Korinther 3, 11-13 zu Grunde:

„Einen andern Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus. Wenn aber jemand auf den Grund baut Gold, Silber, Edelsteine, Holz, Heu, Stroh, so wird das Werk eines jeden offenbar werden. Der Tag des Gerichts wird’s klarmachen; denn mit Feuer wird er sich offenbaren. Und von welcher Art eines jeden Werk ist, wird das Feuer erweisen.“

Zu Beginn seiner Predigt grüßte der Apostel die Festgemeinde und gratulierte zu der schönen, hellen Kirche. Er dankte den vielen Geschwistern, die sich in die vielen verschiedenen Arbeiten mit eingebracht haben. Dadurch sei das Haus eine „Wohlfühlkirche“ und die Gemeinde Braunschweig eine „Wohlfühlgemeinde“.

Er griff die Gedanken vom Auszugs-Gottesdienst auf und betonte, dass die Kirche unterwegs ist und oft auch verlagert wird. Sein Wunsch für die Gemeinde ist Wachstum nach innen und außen, dann wird es immer schöner.

Ein schönes Erlebnis, was zeigt, wie der Geist Gottes arbeitet, berichtete der Apostel. Lange habe er das heute vorgelesene Bibelwort in seinen Gedanken bewegt, konnte sich aber nicht so richtig festlegen. Dann habe er das Musikprogramm unseres Dirigenten bekommen und gesehen, dass dieser ein Chorlied mit gleichem Inhalt wie das Bibelwort vorschlug. Das sei für ihn das Zeichen gewesen, dass es dieses Wort sein solle, dass Gott mitbaue an seiner Gemeinde.

Christus ist der Grund, auf dem wir stehen, heute – morgen – in Ewigkeit. Christus ist bei seiner Gemeinde, wir wollen uns auch für diese Gemeinde mit unserer Kraft einsetzen.

Unechtes zerfällt – Echtes hat Bestand. Die Liebe ist das Band der Vollkommenheit, sie verbindet uns alle, hält uns zusammen bis der Herr wiederkommt.

Bezirksältester Friedemann sprach in seinem Mitdienen davon, wie sich ein Bau entwickelt, erst die Ideen, dann auf Papier, dann in groben Formen und zuletzt in der Vollendung. Unterschiedliche Vorstellungen und Materialien fließen ein, alles trägt zur Vielfalt bei. So entwickelt sich auch die Kirche, alle bringen sich mit unterschiedlichen Gaben ein, aber alles steht auf dem einen festen Grund: Christus.

Evangelist Vicariesmann zeigte auf, was wir geschafft haben: Gemeinsamkeit! Wir wollen uns nicht wieder trennen lassen, sondern weiterhin Gemeinsames schaffen. Wir bauen weiter an unserer Gemeinde!

Es wurden in dem Gottesdienst drei Kinder versiegelt, Priester Birger Skerbs empfing das Evangelistenamt und wird mit in der Gemeindeleitung wirken. Hirte Schwab ist aus der Gemeindeleitung ausgeschieden und wird nun den Bezirksältesten Friedemann in Sonderaufgaben unterstützen.

Im Anschluss an den Gottesdienst bekamen die Geschwister die Gelegenheit, bei Sekt, Kaffee und Kuchen die neuen Räumlichkeiten zu erkunden.

Text: E.K. / Fotos B.S.